Corona-Pass: Können Impfungen und Tests uns zur Normalität zurückbringen?

Bringen Impfungen und Tests die Normalität zurück?

„Lockdown Light“, „harter Lockdown“, „Brückenlockdown“ – das Herunterfahren des öffentlichen Lebens scheint ein bewährtes Mittel zur Pandemiebekämpfung zu sein. Eine Studie der Universität Oxford untersuchte die Wirksamkeit einzelner Lockdown-Maßnahmen und bestätigte, dass diese das Infektionsgeschehen reduzieren können. Doch der Wechsel zwischen Schließungen und Lockerungen erscheint nicht nur willkürlich, sondern zerstört auch die Akzeptanz für die Maßnahmen.

Ein sogenannter Corona-Pass soll uns nun zur Normalität zurückführen. Ersten Modellversuchen kann entnommen werden, dass ein tagesaktuelles Test quasi als Tagesticket zur Normalität gelten soll, während gleichzeitig über weitreichende Lockerungen für Geimpfte diskutiert wird. Rheinland-Pfalz hat nun seine Regelungen geändert. So müssen sich etwa geimpfte, symptomlose Personen nicht mehr in Quarantäne begeben, wenn sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten. Die Modellregion Saarland musste erste Lockerungen hingegen bereits zurücknehmen. Es gilt die erweiterte Testpflicht, die den Zutritt zum Einzelhandel nur noch mit tagesaktuellem, negativen Corona-Test ermöglicht.

Lukas / unsplash.com

Wie funktionieren Corona-Tests?

Die Tests, die derzeit im Zusammenhang mit dem Coronavirus durchgeführt werden, lassen sich in Antikörper-Schnelltests und PCR-Tests unterscheiden. Während der PCR-Test (‚Polymerase chain reaction‘ = Polymerasekettenreaktion) im Labor ausgewertet wird und das Vorhandensein von Virus-RNA belegt, untersucht der Antikörper-Schnelltest innerhalb von 15 Minuten, ob in der entnommenen Probe Antikörper auf das Coronavirus vorhanden sind. Der Schnelltest hat mehrere praktische Vorteile: Das Ergebnis kann nach 15 Minuten ausgewertet werden und im Vergleich zu PCR-Tests sind die Schnelltests kostengünstiger und weniger aufwändig. Schnelltests haben jedoch eine geringere Sensitivität. Weil die Anzahl der Antikörper entscheidend für das Testergebnis sind, zeigen Schnelltests nicht an, ob die Testperson infiziert ist, sondern, ob die Testperson infektiös ist.

High-Frequency Testing with Low Analytic Sensitivity versus Low-Frequency Testing with High Analytic Sensitivity. (Quelle: Mina et al. [2020]: Rethinking Covid-19 Test Sensitivity — A Strategy for Containment)

Während der Schnelltest (‚low analytic sensitivity‘) also nur positiv anzeigt, während die Testperson infektiös (‚infectious‘) ist, kann der PCR-Test (‚high analytic sensitivity‘) bereits kurz vor (‚preinfectious positive by PCR‘) und nach (‚postinfectious positive by PCR‘) der infektiösen Phase anzeigen, dass eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt.

Ein Schnelltest ist daher immer nur eine Momentaufnahme, der laut Deutscher Gesellschaft für pädiatrische Infektiologie (DGPI) „in einer Größenordnung eher von Stunden als von Tagen“ die Sicherheit gibt, nicht infektiös zu sein. Da die Viruslast (‚viral load‘) jedoch exponentiell ansteige, „ist davon auszugehen, dass die Gültigkeit eines negativen Antigentests nicht länger als einen Tag andauert“.

Wie sicher sind Schnelltest?

Schnelltests sind in ihrer Sensibilität eingeschränkt. Sie sind daher nicht 100%ig verlässlich, reduzieren aber dennoch das Risiko deutlich, da sie Infektionen erkennen können. Das Robert-Koch-Institut gibt eine Sensibilität von 80% und eine Spezifität von 98% an. Die Sensibilität gibt die Anzahl der positiv getesteten Personen unter den infizierten Personen an (80% der tatsächlich infizierten Personen erhalten ein positives Testergebnis). Die Spezifität gibt hingegen an, wie viele nicht-infizierte Personen tatsächlich ein negatives Testergebnis erhalten (98% der nicht-infizierten Personen, erhalten ein negatives Ergebnis). Dennoch kann ein Schnelltest 4 von 5 Infektionen zuverlässig anzeigen und somit dazu beitragen, Infektionsketten frühzeitig zu durchbrechen – wenn regelmäßig getestet wird.

Robert-Koch-Institut: Corona-Schnelltest-Ergebnisse verstehen

Die nebenstehende Grafik geht von einer Inzidenz von 50 Infektionen auf 100.000 Menschen aus. Von 100.000 getesteten Menschen wären 50 infiziert, bei 40 von ihnen würde ein Schnelltest diese Infektion richtig positiv anzeigen. 2000 Menschen erhielten allerdings ein falsch positives Testergebnis. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein positives Ergebnis im Schnelltest also eine tatsächliche Infektion bedeutet, liegt bei gerade einmal 2%. Ein PCR-Test kann in diesem Fall Klarheit schaffen und ist bei einem positiven Schnelltest in einem Testzentrum verpflichtend.

Andersherum liegt die Chance, trotz eines negativen Testergebnisses akut infiziert zu sein, bei gerade einmal 0,01%. Schnelltests können also Sicherheit geben, nicht akut infiziert zu sein, auch ohne eine hundertprozentige Genauigkeit.

Inzidenz 50 Inzidenz 100 Inzidenz 150
Infiziert von 100.000
50
100
150
richtig positiv
akut infiziert
40
80
120
richtig negativ
nicht infiziert
97951
97902
97853

Mit einem tagesaktuellen, negativen Schnelltest geht also eine Sicherheit von 99,99% einher, dass die getestete Person tatsächlich negativ – also nicht infektiös ist. Eine umfassende Teststrategie kann also eine gewisse Sicherheit bieten und könnte Lockerungen und Erleichterungen bringen – zum Beispiel mit einer Art Corona-Tages-Pass. Aber Achtung: Damit diese Maßnahme greift, muss die korrekte Durchführung des Tests gewährleistet und Missbrauch ausgeschlossen werden. Einen solchen Pass könnte also nur geschultes Test-Personal ausstellen. Die Möglichkeit, sich in Deutschland einmal pro Woche kostenlos testen zu lassen, ist daher nicht verlässlich genug für weitreichende Lockerungen.

Deutschland hat ein Test-Problem!

In der 13. Kalenderwoche (29.03.2021 – 04.04.2021 = Karwoche) registrierte das Robert-Koch-Institut in Deutschland 1.149.279 Corona-Tests. Dabei meldeten mit gerade einmal 188 Laboren jedoch längst nicht alle Labore ihre Zahlen. Die Osterfeiertage führten deshalb zu einem erheblichen Rückstau, der die Zahlen zeitweilig verfälschte. Weil München beispielsweise durch diesen Rückstau mehrere Tage lang eine geringere Inzidenz als 100 aufwies, öffnete nach Ostern zunächst der Einzelhandel in Bayerns Hauptstadt. Derzeit verzeichnet München eine Inzidenz von 126,9 – die Notbremse soll ab Mittwoch greifen.

Im internationalen Vergleich wird deutlich: Deutschland hängt hinterher, was die Tests pro Einwohner anbelangt. Während auf der einen Seite unterstellt wird, mehr Tests würden zu einer höheren Inzidenz führen, müsste man nun davon ausgehen, dass die Inzidenz deutlich höher ist, als derzeit bekannt.

USA 419.392.000 84%
Vereinigtes Königreich 134.289.000 27%
Frankreich 69.628.000 14%
Deutschland 51.559.000 10%
Spanien 43.459.000 9%
Brasilien 28.600.000 6%

Anzahl durchgeführter Tests für das Coronavirus (COVID-19) in ausgewählten Ländern
(Stand: 12. April 2021, Quelle: statista)

Um die unterschiedliche Größe und Einwohnerzahl der unterschiedlichen Länder zu relativieren: Bei rund 331 Millionen Einwohnern (Stand 2020) hat statistisch gesehen jeder US-Bürger bereits 1,27 Corona-Tests durchgeführt, während in Deutschland bei 83,8 Millionen Menschen gerade einmal 0,62 Tests pro Einwohner durchgeführt wurden.

Die Zeitschrift kma (Klinikmanagement aktuell), eine der führenden Zeitschriften in der Gesundheitswirtschaft, führt die vergleichsweise niedrige Testzahl in Deutschland auf Defizite in der Laborausstattung zurück, während die Kapazität deutlich größer sei. Demnach seien gerade einmal 60% der Testkapazitäten in Nutzung.

»Die mit den Tests auf Covid-19-Infektionen befassten Labore in Deutschland sind noch nicht an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt. Sie könnten durchaus noch mehr Untersuchungen erledigen, allerdings fehlen ihnen wichtige Arbeitsmaterialien wie beispielsweise die für die Polymerase-Ketten-Reaktion-Methode (PCR) benötigten Reagenzien.«

kma-online.de

Corona-Test-Laboren fehlt es an Arbeitsmaterialien

Derzeit können Selbsttests in vielen Supermärkten und Apotheken erworben werden. Zusätzlich hat jede Person in Deutschland die Möglichkeit, sich einmal wöchentlich anlass- und kostenlos in einem Testzentrum testen zu lassen.

Welche Impfstoffe gibt es und wie wirken sie?

In der Europäischen Union sind derzeit vier Impfstoffe von der Europäischen Arzneimittel Agentur (EMA) zugelassen:

  • Comirnaty (BionTech, Pfizer)
  • COVID-19 Vaccine Janssen (Johnson&Johnson)
  • Covid-19 Vaccine Moderna (Moderna)
  • Vaxzevria (AstraZeneca)

Sie alle sollen von Covid-19 schützen. Die Wissenschaft ist sich bisher jedoch nicht ganz einig, ob ein kompletter Impfschutz vor einer Infektion schützt und ob Geimpfte das Virus noch übertragen können. Das RKI schätzt die Gefahr einer Übertragung durch Vollständig-Geimpfte derzeit als „niedrig, aber nicht null“ ein. In den FAQ (‚frequently asked questions‘: häufig gestellte Fragen) zu Covid-19 und Impfen schreibt das RKI:

»Es muss jedoch davon ausgegangen werden, dass einige Menschen nach Kontakt mit SARS-CoV-2 trotz Impfung (asymptomatisch) PCR-positiv werden und dabei auch infektiöse Viren ausscheiden. Dieses Risiko muss durch das Einhalten der Infektionsschutzmaßnahmen zusätzlich reduziert werden.«

Robert-Koch-Institut

09.04.2021

BionTech, Moderna oder AstraZeneca?

Welcher Impfstoff ist der beste? Das erfährst du in diesem Beitrag!

Warum sind Impfungen so wichtig?

Die Wirksamkeit der derzeit zugelassenen Impfstoffe unterscheidet sich, weil sich auch die Impfstoffe grundlegend unterscheiden. Im Mittel lässt sich sagen, dass der vollständige Impfschutz eine Wirksamkeit von 80% hat. Das bedeutet jedoch nicht, dass 20% der Geimpften dem Coronavirus schutzlos ausgeliefert sind. Alle Impfstoffe würden laut Studien zu nahezu 100% vor einem schweren Krankheitsverlauf schützen. Das sei insbesondere für Risikopatienten wichtig, bei denen ein schwerer Verlauf wahrscheinlicher sei und eine Erkrankung häufiger tödliche Folgen habe.

Schon jetzt wird deutlich: Durch die Impfung der älteren Bevölkerung in Deutschland sind die Todeszahlen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus erhoben werden, deutlich gesunken. Auch zur Auslastung der Betten auf den Intensivstationen sagte der Vize-Präsident des Robert-Koch-Instituts auf einer Pressekonferenz:

»Wir sehen jetzt schon auf den Intensivstationen, dass sich die Patienten dort ändern, sie werden jünger.«

Lars Schaade

Vize-Präsident des Robert-Koch-Instituts

Einen Beleg hierfür gibt es jedoch noch nicht. Weder das Robert-Koch-Institut noch die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) erheben derzeit das Alter der Intensivpatienten. Da sich jedoch das Durchschnittsalter der Infizierten zuletzt deutlich verringert hat, könne man davon ausgehen, dass auch der Altersdurchschnitt auf den Intensivstationen derzeit sinkt.

Daher ist es unumgänglich, auch dem Rest der Bevölkerung ein Impfangebot zu bereiten, insbesondere vor dem Hintergrund, dass sich die Kapazitäten auf den Intensivstationen wieder ihrer Grenze nähern. Der Impffortschritt in höheren Altersgruppen machte sich zuletzt auch in der RKI-Statistik bemerkbar: Über-80-Jährige, die zuvor überdurschnittlich häufig erkrankt waren, sind inzwischen geimpft und erkranken genauso häufig wie Kinder und Jugendliche. Im Tagesbericht vom 25.03.2021 schreibt das RKI: »Die Covid-19-Fallzahlen steigen in allen Altersgruppen wieder an, besonders stark jedoch bei Kindern und Jugendlichen.« In diesem Zusammenhang spiele auch die zuerst in Großbritannien entdeckte Variante B.1.1.7 eine Rolle. Sie sei nicht nur ansteckender, sondern führe auch häufiger zu schweren Verläufen – auch bei Kindern und Jugendlichen, bestätigt etwa Gesundheitsexperte Karl Lauterbach.

Deutschland hat ein Impf-Problem!

Die Impfstoffbeschaffung war problematisch, der Impfstart verlief schleppend. Meldungen zum Impfstoff von AstraZeneca, mangelnde Impftermine und Nachrichten über Impfdosen, die auf den Müll geschmissen wurden, verärgern impfwillige Menschen. Impfzentren, die über die Feiertage schließen und Hausärzte, die pro Woche gerade einmal 20 Dosen erhalten, spiegeln das Impf-Problem Deutschlands wieder. Während einige Stellen angeben, sie könnten mehr impfen, wenn genügend Impfstoff verfügbar wäre, bleibt anderswo Impfstoff liegen. Dem Impfdashboard des Bundesministeriums für Gesundheit [externer Link] ist zu entnehmen, dass von 22.444.875 gelieferten Impfdosen derzeit erst 81,5% tatsächlich verimpft wurden. Dementsprechend sind mehr als 4 Millionen Impfdosen nicht verimpft worden.

1000
Impfdosen
hat Deutschland bisher geliefert bekommen
1000
Impfdosen
hat Deutschland davon bisher nicht verimpft

Und auch im internationalen Vergleich hängt Deutschland in der Impfstatistik hinterher. Differenziert werden muss hier jedoch zum einen nach Größe und Bevölkerungszahl sowie nach Erst- und Zweitimpfungen. Im Schnitt hat in den USA bereits mindestens jeder zweite eine Impfung erhalten, in Deutschland gerade einmal jeder fünfte. In der Praxis sieht die Verteilung jedoch noch einmal anders aus, weil bei einigen Impfstoffen mehrere Dosen für einen vollständigen Impfschutz verabreicht werden müssen.

USA 187.047.131 94%
Vereinigtes Königreich 39.587.893 20%
Brasilien 29.207.473 15%
Deutschland 17.580.596 9%
Frankreich 14.530.228 8%
Spanien 10.231.825 5%

Impfungen gegen das Coronavirus (COVID-19) nach ausgewählten Ländern
(Stand: 12. April 2021, Quelle: statista)

einfach vollständig je 1.000 Menschen
Israel
5,3 Mio. (61,5%)
4,9 Mio. (57,0%)
1.185
USA
119,2 Mio. (35,6%)
72,6 Mio. (21,7%)
583
Deutschland
13,6 Mio. (16,3%)
5,1 Mio. (6,2%)
225
Brasilien
20,7 Mio. (9,7%)
6,1 Mio. (2,9%)
126

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung gegen Covid-19 vollständig immunisiert sein müssen, damit eine Herdenimmunität erreicht und damit Infektionsketten regelmäßig unterbrochen werden können. Dadurch führt die Herdenimmunität ebenfalls zum Schutz von noch nicht geimpften Menschen. 

Bringt ein Corona-Pass uns zur Normalität zurück?

Mit gerade einmal 6,2% sind wir in Deutschland noch weit von einer Herdenimmunität entfernt. Ein tagesaktueller, negativer Schnelltest kann jedoch mit ausreichender Sicherheit eine akute Infektion ausschließend. Doch auch ein heute negativer Schnelltest sagt nicht, dass eine Person morgen nicht doch infektiös ist und damit andere Menschen anstecken kann.

Solange auch die vollständige Immunisierung keine 100%-ige Sicherheit davor gibt, das Virus möglicherweise an ungeimpfte Menschen weiterzugeben, kann ein Corona-Pass nicht alle Menschen schützen. Die Idee, mit Hilfe eines solchen Passes wieder mehr Freiheiten für Geimpfte zu ermöglichen, scheitert dort, wo Geimpfte wieder auf Ungeimpfte treffen. Ermöglichen sich also Geimpfte den Zugang zu einem Konzert, schließt dies nicht aus, dass eine geimpfte Person das Virus auch asymptomatisch in sich trägt und infektiös ausscheidet, wodurch sich andere Geimpfte anstecken könnten. Diese können das Virus an Ungeimpfte weitertragen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt daher auch für Geimpfte „die allgemein empfohlenen Schutzmaßnahmen (Alltagsmasken, Hygieneregeln, Abstandhalten, Lüften) weiterhin einzuhalten“ (RKI).

Darüber hinaus bin ich davon überzeugt, dass ein solcher Corona-Pass verfassungswidrig wäre, da er Geimpften mehr Freiheiten einräumen würde als ungeimpften Personen. Bundesgesundheitsminister Spahn erklärte hierzu bereits, dass es nicht darum gehe, Sonderrechte zu schaffen, man wolle Geimpften Erleichterungen anbieten. In Rheinland-Pfalz wurde so bereits die Quarantäne-Regelung geändert. Auch die Testpflicht könne für Geimpfte entfallen. „Das heißt, wir können jeden, der die zweite Dosis erhalten hat, zwei Wochen später so behandeln, als hätte er gerade aktuell einen negativen Test gemacht“, so der Gesundheitsminister.

Von der Normalität dürften wir somit auch trotz Corona-Pass noch weit entfernt sein. Insbesondere vor dem Hintergrund gefährlicher Mutationen, bei denen der Impfschutz nicht mehr hilft, ist Vorsicht geboten. Weltweit sind gerade einmal 2,3% der Bevölkerung vollständig geimpft. Eine Herdenimmunität innerhalb Deutschlands kann uns deshalb nicht zur Normalität zurückführen, solange das Virus anderswo in der Welt mutiert und somit auch Geimpfte wieder gefährden kann.

Quellen: zdf.de, statista.de, tagesschau.de, corona.rlp.de, zeit.de, rki.de, dgpi.de, nejm.com, kma-online.de, pei.de, aerzteblatt.de, divi.de

Mina, M. J. et al. (2020): Rethinking Covid-19 Test Sensitivity — A Strategy for Containment. In: The NEW ENGLAND JOURNAL of MEDICINE, 26. November 2020.

Titelbild: Photo by Lukas on Unsplash [externe Links]

Politik

Mogelpackung Ehe für Alle – Die „Homo-Ehe“

Mogelpackung Ehe für Alle Es war eine Gewissensentscheidung, die schließlich im Deutschen Bundestag zur Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare führte. Am 01. Oktober 2017 trat die „Ehe für Alle“ in Kraft, was eine Reihe von Gesetzesänderungen nach sich zog. So wurde beispielsweise die Ehe im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) fortan nicht mehr als Lebensgemeinschaft zweier Personen unterschiedlichen Geschlechts definiert. Doch

Hinterlasse einen Kommentar:

Your email address will not be published.